In der nassen und kalten Jahreszeit erwischt uns eine Erkältung oder ein grippaler Infekt besonders häufig. Neben Halsschmerzen und Husten geht eine Atemwegserkrankung meist auch mit Schnupfen einher. Die Nase ist verstopft und das Atmen fällt zunehmend schwerer.
Bei einer verstopften Nase kann ein Nasenspray die unangenehmen Symptome wirksam lindern. Mit dem bewährten Wirkstoff Xylometazolin befreit NASENSPRAY AL die Nase durch Abschwellen der Nasenschleimhaut in wenigen Minuten und erleichtert so das Abfließen von Schleim. Das Nasenspray eignet sich aber auch bei durch Allergie ausgelösten Schupfen, wie beispielsweise Heuschnupfen. Angewendet werden kann das NASENSPRAY AL bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren. Für jüngere Kinder wird NASENSPRAY AL 0,05% empfohlen.
Der Wirkstoff Xylometazolin, hat sich auf¬grund seiner schleimhautabschwellenden Wirkung sowohl bei erkältungsbedingtem als auch bei allergischem Schnupfen bereits vielfach bewährt. Durch das Abschwellen der Nasenschleimhaut kann die Nase schnell wieder freigemacht werden. Dadurch können die Nasennebenhöhlen besser belüftet werden. Dies trägt zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen bei.
Anwendungsempfehlung:
Vor dem ersten Gebrauch den Sprühaufsatz mehrmals hinunterdrücken, bis ein gleichmäßiger Sprühnebel entsteht. Bei allen nachfolgenden Anwendungen ist das Nasenspray schon beim ersten Pumpen funktionsfähig.Soweit ärztlich nicht anders verordnet, geben Erwachsenen und Schulkindern bis zu 3-mal täglich je einen Sprühstoß Nasenspray AL 0,1 % in jede Nasenöffnung. Bei der Anwendung muss die Flasche aufrecht gehalten werden. Sprühöffnung 1-mal kräftig herunterdrücken und währen des Sprühens leicht durch die Nase einatmen. Aus hygienischen Gründen sollte das Nasenspray nur vor einer Person verwendet werden.NASENSPRAY AL 0,1% darf nicht ohne ärztliche Anordnung länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung kann nach mehrtägiger Pause erfolgen.
Häufige Fragen & Antworten
Wie lange ist das NASENSPRAY AL 0,1% nach Anbruch haltbar?
NASENSPRAY AL 0,1% ist bis sechs Monate nach Anbruch haltbar. Das Arzneimittel sollte nicht mehr nach dem auf der Verpackung und dem Flaschenetikett aufgedrucktem Verfallsdatum verwendet werden.
Ist das NASENSPRAY AL 0,1% auch für Kleinkinder geeignet?
Für Kinder unter 6 Jahren ist NASENSPRAY AL 0,1% nicht geeignet. Für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren steht stattdessen mit NASENSPRAY AL 0,05% ein Arzneimittel mit niedrigerer Wirkstoff-Dosierung zur Verfügung.
Kann man von NASENSPRAY AL 0,1% abhängig werden?
Bei Beachtung der Dosierungsempfehlung ist ein Gewöhnungseffekt unwahrscheinlich. Das NASENSPRAY AL 0,1% sollte nicht länger als 7 Tage ohne Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden. Sollte eine erneute Behandlung mit NASENSPRAY AL 0,1% notwendig werden, darf diese erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
Kann man sich gegen eine Erkältung impfen lassen?
Nein, das ist nicht möglich. Es gibt zwar einen Impfstoff gegen Grippe, entgegen der Annahme vieler Menschen ist man damit aber nicht vor Erkältungen und grippalen Infekten geschützt.
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid.
Anwendungsgebiete: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen. Hinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
| PZN |
03929274 |
| Anbieter |
ALIUD Pharma GmbH |
| Packungsgröße |
10 ml |
| Packungsnorm |
N1 |
| Produktname |
Nasenspray AL 0,1 % |
| Darreichung |
Lösung |
| Monopräparat |
ja |
| Wirksubstanz |
Xylometazolin hydrochlorid |
| Rezeptpflichtig |
nein |
| Apothekenpflichtig |
ja |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
| Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene |
1 Sprühstoß |
2-3 mal täglich |
verteilt über den Tag |
- Schnupfen
- Fließschnupfen
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
- Tubenkatarrh, mit Schnupfen
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.
bezogen auf 1 ml Spray
1 mg Xylometazolin hydrochlorid
0,87 mg Xylometazolin
0,2 mg Benzalkonium chlorid
+ Citronensäure monohydrat
+ Glycerol
+ Natriumcitrat-2-Wasser
+ Wasser, gereinigtes
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
- Brennen der Schleimhäute
- Niesen
- Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Das Arzneimittel selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.